Klaus-Dietrich Bock : Traueranzeige

Veröffentlicht am 10.März 2018

Universitätsprofessor

Klaus-Dietrich Bock
11. Dezember 1922 – 26. Februar 2018

Klaus-Dietrich Bock leitete von 1972 bis zu seiner Emeritierung 1988 als Lehrstuhlinhaber
die Abteilung für Nieren- und Hochdruckkranke des Zentrums für Innere Medizin am
Universitätsklinikum Essen. Das von ihm maßgeblich mitgestaltete Department-System
der Klinik, eines der ersten in Deutschland, garantierte über lange Zeit Kooperation und
Selbstständigkeit von acht internistischen Spezialgebieten mit beispielhafter Ausbildung
durch konsequente Assistentenrotation.
Wir haben einen bedeutenden Arzt und Hochschullehrer verloren. Seine stets wache
wissenschaftliche Rationalität und äußerste Sorgfalt, verbunden mit Empathie und
Pragmatismus gegenüber seinen Patienten, haben uns, seine Schüler, geprägt. Vielen hat
er geholfen, in freundschaftlicher Verbundenheit bis in sein hohes Alter. Seine
wissenschaftlichen Leistungen liegen vor allem auf dem Gebiet der Nieren- und
Hochdruckkrankheiten. Wohl begründet kritisierte er irrationale alternative
Heilmethoden. Bis zuletzt machte er sich Sorgen um den Erhalt von Menschlichkeit im
Gesundheitssystem, vor allem im Gefolge zunehmender Ökonomisierung.
Wir empfinden große Dankbarkeit und trauern mit seiner Familie.
Manfred Anlauf, Ulrich Bartels, Bernd Brewitt, Anton Daul, Ernst Rüdiger Debusmann,
Jürgen Dellbrügge, Ursula und Hans Ewers, Hugo Heidemann, Peter Layer, Dieter Maruhn,
Ulrike Metz-Kurschel, Arnulf Preusler, Walter Reinhardt, Helmut Scheitza, Gerd Schley,
Renate und Jochen Schönermark, Joachim Sohn, Siegbert Srugies, Franz Weber,
Andreas Wieber, Rainer Windeck

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