Gerhard Frenkel : Unternehmensnachruf

Veröffentlicht am 5.August 2017

to a gentle giant

Prof. Dr. med. Dr. med. dent.

Gerhard Frenkel
18. 4. 1925 – 28. 7. 2017
Ein Mann wie ein Schrank: groß, formatfüllend, raumgreifend. Ein Mann wie eine Récamière: sanft,
zurückgenommen, anlehnungseinladend. Das war er: ein sanfter Riese aus Berlin.
Dort kam er zur Welt, dort hat er studiert, gleich zwei Mal promoviert und sich habilitiert, von dort kam
er 1972 zu uns, um bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1990 an unserer Zahnklinik, dem Carolinum, die
Abteilung für Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie zu leiten. Mehr noch: sie überhaupt erst aufzubauen, denn
er war mutig genug, den Ruf in eine Abteilung anzunehmen, die noch gar nicht existierte. Er reüssierte.
Ein Mann von Format. Alle mochten den sanften, doch bestimmten Riesen, der seine Abteilung lobend, nie
lautstark lenkte. Seine Bestimmung waren die Patienten und die ganz unheroische, ambulante Chirurgie, die
Studenten und die Hingabe an die Lehre, die Sorge um die Mitarbeiter, sowie der Neubau des Carolinums,
in dem er ab 1978 wirkte. Er war ein allseits geschätzter Kollege und manchem Kollegen ein guter Freund.
Hochbejahrt und, wie wir hoffen, auf sanfte Weise hat er uns verlassen. Wir sind ihm sehr, um nicht zu
sagen: riesig dankbar. Seiner Frau Jutta Frenkel sprechen wir unser Beileid aus.

Der Dekan
Fachbereich Medizin
der
Goethe-Universität

Der Geschäftsführer und
Ärztliche Direktor
Carolinum Zahnärztliches
Universitäts-Institut gGmbH

Der Vorstandsvorsitzende
Freiherr Carl von
Rothschild’sche Stiftung
Carolinum

Prof. Dr. Josef Pfeilschifter

Prof. Dr. mult. Robert Sader

Prof. Dr. Thomas Heimer

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